Bauen bedeutet…

…mit Topographie umgehen.

…Aufnahme von Bestand und Umgebung und deren kritische Analyse als Voraussetzung für den Entwurf. Das Verhältnis von Architektur und Landschaft ist Geben und Nehmen.

…entwerfen einer Hülle für die primären Bedürfnisse des Menschen. Das Finden von Form und Gestalt als Identifikationsmöglichkeit, als Schutz vor Regen, Schnee, Wind, Kälte, Hitze, Schall.

…uns der Fülle der Farben bedienen, gezielt auswählen und damit gestalten. Farbe ist Ausdruck von Freude, sie beeinflusst unsere Stimmung und kann den grauen Alltag verzaubern.

…konstruieren, den Stand der Technik kennen und mit einbeziehen.

…den jeweiligen Anforderungen entsprechend ein funktionstüchtiges Gebäude erstellen.

…mit fremdem Geld verantwortungsvoll umgehen.

…einen Ort schaffen, wovon der Mensch ausgehen kann und wohin er immer wieder zurückkehren kann. Die Freiheit des Menschen hängt von einem Bezugspunkt ab. Architektur ist Festigkeit und Freiheit.

Bauen ist zunächst und vornehmlich eine Aufgabe des Geistes, der ethischen und humanen Verantwortung. Die Geometrie ist die Sprache des Architekten, sie schützt ihn vor Willkür und Zufall. Mit der Geometrie drückt der Mensch seinen Willen nach Geschlossenheit aus. Sie bietet ihm die Möglichkeit für Ordnung und Schönheit und Harmonie. Die primären Formen sind die klarsten und am ehesten zu lesenden Formen. Vor der Strenge der Geometrie wird das Lebendige erhöht und vervielfältigt.